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Mal wieder ein MS-Thema: Stress macht mürbe (Therapien)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 2510 Tagen)

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Prof. Dr. Stefan Gold von der Neuropsychiatrie an der Charite in der ZEIT:

An sich ist Stress nicht schädlich. Über Wochen und Monate aber kann er krank machen: Dauergestresste bekommen häufiger Herzprobleme und Rheuma. Warum, ist rätselhaft.

...Die Nebennieren produzieren außerdem ein anderes, für die Stressantwort wichtiges Hormon, Cortisol. Cortisol tut zwei Dinge: Es stellt dem Körper Energie zur Verfügung, indem es den Blutzuckerspiegel erhöht und Fettsäuren ins Blut schleust. Und es unterdrückt die Immunabwehr. Die Abwehr potenziell krank machender Viren und Bakterien wird also kurzzeitig auf später verschoben. ...

Fazit:

... Statt endgültige Klarheit zu bringen, zeigt die MS-Studie vor allem eines: wie schwierig es ist, Stress als Krankheitsverursacher dingfest zu machen.

Gold sagt trotzdem:
"Psyche und biologische Faktoren können zusammen dazu beitragen, wie sich Autoimmunkrankheiten wie die MS entwickeln."

In der Therapie von Stresserkrankungen ist daher die Psyche ein entscheidender Ansatzpunkt....

# selberlesen und weiterdenken unter folgendem Link
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-05/stress-autoimmunerkrankungen-psychische-b...

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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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