mehr zu:MS in der TCM (Allgemeines)
Mehr Gedanken zur MS in der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin. hier gefunden:
Interessante Gedanken, auch zur Frauenquote bei der Multiplen Sklerose.
Auszug:
Sicherlich lässt sich ein chinesisches Syndrom nicht auf die gesamten MS-Kranken übertragen. Gerade in der TCM ist ja die genaueste individuelle Betrachtung des Einzelnen sehr ausschlaggebend für das Finden eines chinesischen Syndromes.
Wenn ich meine MS-Patienten energetisch auf mich wirken lasse, fällt mir auf, dass es oft Menschen sind mit viel Härte gegen sich selbst. Sie strahlen ein hohes Maß an Disziplin aus. Sie legen viel Wert auf Genauigkeit und haben einen hohen Anspruch an Perfektion.
Sie sind eher leistungsorientiert. Sie sind mit ihrer Energie eher im Kopf und weniger im Körper. Gefühle werden mehr unterdrückt und wenig gezeigt.
Vom Körperbau wirken sie häufig eher zartgliedrig und schlank.
Mir fällt auf, dass unter den MS-Patienten sich die Metall-Lungen-Konstitutionstypen häufen.Das Leben in den gemäßigten Klimazonen der Erde in den ersten Lebensjahren bis zur Pubertät erhöht das Krankheitsrisiko. Spielen hier äußere klimatische pathogene Faktoren, die bei dem Heranwachsen auf uns wirken, eine Rolle?
Wird hier die Nach-Himmel-Essenz in den Nieren geschwächt?
Die Nieren-Essenz, die für das kindliche Wachstum und vor allem auch für die Erzeugung und Entwicklung von Mark in Gehirn und Rückenmark verantwortlich ist?
Vielleicht ist durch diese frühe Störung in der Entwicklung des Gehirns und Rückenmarks, die Substanz der Nervengewebe (Myelinscheiden) angreifbarer und empfindlicher?
Die Nieren-Essenz unterstützt die Blutbildung im Herzen. Eine geschwächte NierenEssenz kann die Blutbildung stören. Das Blut verändert sich und bildet Zellen, die körpereigenes Gewebe, die Myelinscheiden angreifen.
Dazu kommt die Häufung der Metall-Lungen-Typen unter den MS-Kranken.
Vielleicht neigen sie zur Schwäche in der Lunge, die es dann nicht schafft, genügend
Flüssigkeiten zu verteilen. Die Niere ist unterversorgt und damit geschwächt.
Aus der Sicht der TCM können Nieren-Störungen zu zerebralen Substanzverlust führen.
Wesentlich mehr Frauen erkranken als Männer.
Es wird in der TCM beschrieben, dass die Nieren-Yang-Schwäche häufiger bei Frauen als bei Männern vorkommt.
Daraus würde sich ein Hauptsyndrom ergeben: Schwäche des Nieren-Yang,hervorgerufen durch evtl. einen äußeren klimatischen pathogenen Faktor,oder auch bedingt durch einen inneren pathogenen Faktor, durch emotionalen Stress, den der Metall-Lungen-Typ mit sich bringt. Sehr hohen Anspruch an sich selbst,übertriebene Genauigkeit als zehrende und schwächende Energie.
Je nach Ausprägung der MS und klinischen Erscheinungsbild lassen sich unter
anderem weitere Syndrome beschreiben:
Bei einer fortgeschrittenen MS mit ausgeprägten Entmarkungsherden (Substanzverlust) hat sich eine Nieren-Yin-Schwäche entwickelt.
Leber-Qi und Leber-Blut-Stagnationen bei Spastiken und Muskelkontrakturen und Sehstörungen. Auch die wandernden und unterschiedlich stark empfundenen Muskelverkrampfungen und Schmerzen sprechen für eine Leber- Qi- Stagnation.
Folgende Behandlungsschwerpunkte würden sich daraus ergeben:
Nieren-Yin stärken, Substanz, Energie aufbauend, sanft, langsam, haltende Techniken. Qi bewegende Techniken, um erhöhte Muskelspannungen zu lösen, Atmung unterstützen, evtl. Moxa, um Nieren-Yang zu stärken
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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht