Trigeminusneuralgie (Allgemeines)
Hallo Amy,
habe aktuell auch eine Trigeminusneuralgie. Inzwischen seit November.
Wobei ich glaube, dass es mich hätte schwerer treffen können.
Es ist nur manchmal richtig schlimm.
Da die erste Trigeminusneuralgie, die mich bis zur Diagnose zwei Zähne gekostet hat, von einem Arzt der sowohl HNO, als auch Zahnarzt und Kieferchirurg ist diagnostiziert wurde, bin ich auch diesmal damit wieder zum HNO gegangen.
Die Ärztin hat mir ein Anästhetikum an den Nerv gespritzt, außerdem ein abschwellendes Medi in die Nase gegeben. Mal abgesehen von Schmerzen konnte ich nicht besonders gut atmen, da die Nase auf der Seite mit der Nervenentzündung total zu geschwollen war.
Für ca 2 Wochen hat sich die Entzündung nach der Behandlung verbessert.
Danach bin ich wieder zum Arzt, weil die Schmerzen wieder stärker wurden.
Wie mir die Ärztin dann sagte, dauert die Verbesserung durch das Medikament oft etwa 2 Wochen an, so die Entzündung dann nicht sowieso komplett verheilt ist.
Nach der zweiten Behandlung hatte ich jetzt etwas länger Ruhe.
Aktuell ist es wieder schlechter. Aber noch nicht soo schlecht, als dass ich nochmal zur HNO gegangen wäre.
Sie hatte mir beim letzten Mal noch gesagt, dass sie auch ein länger wirksames Medikament spritzen könnte, falls die Entzündung länger anhält.
Ob es sich dabei um Carbamazepin handelt habe ich allerdings nicht gefragt, da ich noch die Hoffnung hatte, dass sich die Symptome zurück bilden.
Lyrika verbessert die Symptome bei mir nicht. Ich nehme als Dauermedikation eine relativ geringe Dosis und habe zu Beginn der Trigeminusentzündung ausprobiert was passiert, wenn ich die Dosis steigere. Habe nur platt in der Ecke rum gelegen und geschlafen. Bin letztlich nicht von Schmerzen wach gehalten worden. Aber lyrikabedingtes Schlafen als Therapieoption war tagsüber keine Lösung für mich ;)
Was ich ansonsten festgestellt habe ist, dass ich an den Muskeln im Schulter-/Nackenbereich Triggerpunkte habe, die deutlich ins Gesicht ausstrahlen und wirklich auch heftige Schmerzen verursachen, wenn die Physio sie bearbeitet.
Auch wenn ich Gymnastik mache merke ich, dass die Schmerzen im Gesicht bei bestimmten Übungen auftreten.
Wie ich das einordnen und in einen Gesamtzusammenhang bringen kann, weiß ich nicht.
Letztlich hoffe ich einfach, dass es nicht wieder noch schlechter wird. Falls doch würde ich mich informieren um was es sich bei diesem Langzeitmedikament handelt, was man noch an den Nerv spritzen kann und dann neu entscheiden.
Meine Überlegung war, über einen Zeitraum von 3 Monaten bei Bedarf das Anästhetikum spritzen zu lassen. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass Schübe nicht länger als drei Monate dauern. Erfahrung habe ich allerdings wenig, was Schubdauer angeht
und habe mich deshalb schon auch gefragt, ob diese Überlegung realistisch ist.
Naja, abwarten wie es weiter geht..
Vielleicht wäre ein Besuch beim HNO für Dich ja auch eine Option.
Wünsche Dir jedenfalls gute Besserung und vor allem wenig Schmerzen!!!!
leila