Schmerzen bei MS (verstanden und doch ...) (Allgemeines)
Mir ist bewusste Ehrlichkeit und darin entsprechende Unsicherheit lieber als dieses "gottgleich-gemache" aus heißem Wind.
Als Kassenpatient sind mir noch keine Med.-Profs begenet und in Schwerpunktpraxen war ich noch nicht. Über deinen Erfahrungsschatz verfüge ich (dann wohl glücklicherweise) nicht.
War aber schon ein zweimal in der Situation gewesen, dass der Arzt "mit dem falschen Bein aufgestanden ist". Wenn ich es nur ein bisschen drauf angelegt hätte, wäre der ausgeflippt.
Wahrscheinlich hätte es am Ende mir mehr geschadet als ihm. Naja, was willste machen, Ärzte sind halt auch nur Menschen.
Deshalb nochmal der Satz:
MS verursacht keine Schmerzen.
Das ist ein wichtiger Satz!
Um es freundlich zu formulieren, ich finde den Satz irritierend und als wegweisende Einleitung für einen Themenkomplex ungeschickt bis falsch.
Ist dann Plaque auf den Nerven dran schuld, dass die Nerven suggerieren, dass man Schmerzen oder (Temperatur-) Missempfindungen hat und nicht die MS? Hat man gar keine Schmerzen und ist alles Einbildung?
Es wird nicht der Schmerz den viele MSler aushalten verleugnet.
Kommt aber für mich in dem Moment so rüber.
Er will sagen, Behandler ruhe dich nicht auf der MS-Diagnose aus! Suche nach dem Ursprung der Schmerzen!
Diesem Prinzip schaden die MS-Behandlungsrichtlinien
Dann möge das auf einem Symposium für Neurologen diskutiert bzw. vorgetragen werden.
Unter MS-Kranken bitte nur als Weiterführung. Nicht als Ersatz oder Mittel für seinen eigenen Zwecke.
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