Malu Dreyer: Mein Weg durch die Krise (Therapien)

jerry, (vor 3110 Tagen) @ UWE


Sobald die Sache aber nach längerer Zeit "Fahrt" aufnimmt, so wie bei mir die letzten 3 Monate, dann haben die schönen Worte ganz schnell ihr Ende..

Dann MUSS ich meine Energie auf die Krankheit fokussieren, ob ich will oder nicht.

Hallo Uwe,

Du hast mit dem Vergleichen angefangen: oben vergleichst Du ein (Dir nicht näher bekanntes) in Deinen Augen gnädiges MS-Schicksal der Frau Dreyer mit dem Deinen, welches 'nach längerer Zeit' (...des Wohlergehens im Vergleich zu Frau Dreyer?!) Fahrt aufnimmt.

Du hast geäußert, was Du für Dich beschlossen hast nun zu MÜSSEN, und das sei Dir unbenommen.

Wenn wir beiden uns begegneten, wärest Du möglicherweise der Einäugige, der sich dem Blinden gegenüber sieht...

(Kann sein, kann auch nicht sein.)

Vielleicht gibt es MSler, die auch in gefühlt schlechteren Zeiten - dies ist ja immer sehr subjektiv - für sich festgestellt haben, dass es überhaupt nix nutzt, die eigene Energie auf die Krankheit zu fokussieren, und die auch in solchen Phasen den Schwerpunkt drauf legen, am Kranksein vorbei das Lebenswerte zu genießen? Mir jedenfalls ging das so...

Für mich sind das keine schönen Worte von Malu Dreyer, sondern spiegeln ihren Umgang wider, mit ihrem Schicksal. Ob dieser Umgang 'produktiv und erfolgreich' ist, ob sie auf diese Weise ein wenig hilfreichen Frieden findet mit ihrem Schicksal, oder einfach 'nur' Glück hat, kann keiner von uns beurteilen.


jerry

Eintrag gesperrt
5927 Views

gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion