@Jakobine (Straßencafé)
Ich glaube, dass hinter dem, was ich meine, ein Aberglauben steckt. Wenn ich den Tod ruhig erwarte, könnte es sein, dass er wie ein Freund kommt. Wenn ich ihn hasse wie die Pest, werde ich wie ein Verrückter von ihm davonlaufen. Wenn ich viel fliege, werde ich vielleicht bei einem Flugzeugabsturz sterben, wenn ich es liebe, Zebrastreifen zu meiden, auf der Straße, und man kann auch auf der Flucht im Meer ertrinken. Oder wenn ich in den Krieg ziehe, im Kampf. Oder im Himalaya in einer Gletscherspalte stürzen. Oder wenn ich die Zeichen richtig deute, ganz allein auf dem Gipfel eines Berges.
Ganz einfach glaube ich, man kann viel dazu tun, wie man stirbt. Das ändert aber nichts daran, dass der Tod manchmal schrecklich sein kann. Ich baue jedoch darauf, dass man friedlich einschlafen kann. Aber zuvor muss man die Angst vor dem Tod verlieren, was nichts damit zu tun hat, dass man das Leben nicht liebt.
W.W.