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Sterben ist ganz menschlich ... (Straßencafé)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3052 Tagen) @ W.W.

Ich habe in meinem Leben schon gute Menschen elend sterben sehen.

Ja, leider !

ja, Sie haben Recht: Ich habe mich unangemessen und falsch ausgedrückt. Jetzt merke ich, dass ich etwas ganz anderes sagen wollte: Der Tod ereilt einen nicht ganz zufällig, so wie ein Erdbeben, gegen das man nichts machen kann, sondern er ist wie etwas, das man gestalten kann, lange bevor er an die Tür klopft oder um das Haus schleicht.

Nein, das ist die Ideal- und Wunschvorstellung, die nicht jeder leben kann.

Der Tod ist das Ende,
das du evtl. annehmen und bedingt (den Weg dahin ein kleines !bisschen!) gestalten kannst,
aber auch der Mensch, der gar keine Zeit zum annehmen hat (Krieg, Attentat, Verkehrsunfall) muss sterben.

Und ob der Zeitpunkt grad günstig ist, z.B. "Mensch, mitten im Leben, Kinder klein", das kannste auch nicht beeinflussen. Ich denke da an so manche Geschichten aus dem Krankenhaus und aus der Pflege . . .

"ihr wisset nicht Tag noch Stunde!"

Aber nein, niemand erleidet den Tod, den er verdient, da haben Sie und Jerry vollkommen Recht! Höchstens den Tod, den er sich erwünscht.

Das wäre schön, das stammt aber aus Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat . . .

. . . und das sind auch nur Geschichten, das gabs damals schon nicht, dieses Erfülltwerden eines existenziellen Wunsches.

hätten nicht auch die Menschen in jenen Zeiten Pest und Cholera und Kriegswirren, Tod und Verdeerben weit weg gewünscht?


W.W.

Welcher Naturwissenschaftler hier im Forum hat vom Anerkennen des Schicksals geschrieben ?

Das war gross dieser Satz!

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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