@Nalini, nix Jodeldiplom (Allgemeines)

Nalini, (vor 3381 Tagen) @ jerry

hast Du überlesen, dass ich schrieb 'So sehe ich das für mich auch'?

Sorry jerry, aber du schriebst obiges an keiner Stelle. Du schriebst "ich hatte ...", bis ... jetzt in meinen Worten, ... ich eines besseren belehrt wurde.

Wäre es konsensfähig, dass mitunter (evtl. oft) Auslösesituationen gesundheitlicher Verschlechterungen durch die Multiple Sklerose zu finden sind, aber nicht immer? Dass man also keine Regelhaftigkeit erkennen kann?

Ich habe auch gerne einen Konsens. Es muß aber nicht immer Konsens geben. Zu diesem deinem Satz kann ich sagen, dass jeder Fall anders ist. Nicht nur Stress und Psyche wirken auf die MS ein, auch andere Faktoren. Zudem muss man den schubförmigen und den progredienten Verlauf unterscheiden. Bei mir z.B. findet sich eine relativ hohe Regelhaftigkeit hinsichtlich der Auslöser. Ich möchte aber meine Erfahrung nicht als Dogma auf andere übertragen wollen.

Die Erkrankung überhaupt bzw. ihr Auftreten, ihre Entstehung einer MS-Persönlichkeit zuzuschreiben, ... da hab ich ganz erhebliche Bedenken. Hab sie auch dann, wenn Du der Meinung sein solltest, in den Fällen, in denen ich selber keine Auslösefaktoren gesundheitlicher Verschlechterungen fand, hätte mir ein 'guter' Arzt bzw. Psychologe als Außenstehender zu entsprechenden Einsichten verhelfen können. Grusel :wuerg:

Siehst du gar nichts wahres an der ayurvedischen Lehre über die unterschiedlichen Menschentypen und ihre spezifischen Dispositionen für Krankheiten? Klar, ich akzeptiere deine unterschiedliche Meinung, bleibt mir auch gar nichts anderes übrig ;-) Ich für meinen Teil habe nichts dagegen, wenn mir ein Außenstehender einen Rat gibt. Wenn er mir nicht plausibel erscheint, muss ich ihm ja nicht folgen.

Von da aus ist der Weg nicht mehr weit zu Vorwürfen der Selbstverschuldung an schwer betroffene MS-GenossInnen

Aus schon erläuterten Gründen sehe ich keine Schuld. Ich bin selbst auch nicht gerade leicht betroffen.

Psychosomatik der MS ist eine heikle Angelegenheit, wenn einer mich damit zwangszubeglücken gedenkt. Sei es Therapeut oder Mitpatient ;-)

Wenn ich hingegen sage: Lasst mich doch. Ich hab da halt mein ... Jodeldiplom... :-P über das Ihr grinsen mögt, das mir aber oft hilft, mein Leben neu zu sortieren - dann ist es was ganz Anderes.

Ich will niemanden missionieren. Auf der anderen Seite gefällt es mir nicht, wenn entsprechende Überlegungen niedergemacht werden mit Vorwürfen wie "Unfug, schwarze Psychosomatik, man bürdet Schuld auf, ist wie Dahlke, rechtsradikal" usw.usf. Habe ich alles schon gelesen.

Viele Grüße von Nalini

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