Der radikale christliche Fundamentalismus in Deutschland (Straßencafé)

W.W. @, Samstag, 21.08.2021, 13:28 (vor 35 Tagen) @ Boggy

Auch das ist ein heißumstrittenes Thema, denn auf der einen Seite gibt es diese christlichen Fundamentalisten (die auch die Homosexualität ablehnen), aber auf der anderen Seite auch viele Christen, die nicht an den Garten Eden, die Arche Noah und den Kreationismus, aber z.B. das 'intelligent design' glauben, die also meinen, der Darwinismus sei nicht das Gelbe vom Ei, er müsse durch etwas ergänzt werden, was uns zur Zeit noch übernatürlich erscheint, so wie eine Auge bzw. Uhr nicht natürlich entsteht, sondern eines Uhrmachers bedarf. (Ich habe die Worte absichtlich so gewählt.)

Philosophisch geht es um den Streit des 'naturalistischen Reduktionismus', wie Thomas Nagel ihn nennt. Ich bin wie er der Ansicht, dass der Reduktionismus nicht ausreicht. Es muss etwas anderes dazukommen, vermutlich ein Plan. Etwa Übernatürliches? Oder zumindest etwas Geistiges?

Biologisch gesehen geht es wohl um den Streit Darwinismus versus Lamarckismus, also ob der Zufall verbunden mit den Überleben des Tüchtigsten allein ausreicht.

Ich persönlich glaube das nicht, bin deswegen aber kein christlicher Fundamentalist, sondern eher jemand, der einen 'göttlichen Funken' bzw. eine 'Fulguration' in der Natur vermutet. Und da sind wir wieder beim naiven Kinderaberglauben.;-)

W.W.


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