Das kleine MS-Handwerk: Kortison & Plasmaparese (Allgemeines)
Und man darf nicht die vielen Verwandte, Freunde und guten Bekannten vergessen, die einem im Nacken sitzen und dies und jenes gehört und gelesen haben! Ich glaube, wenn es einem wirklich schlecht geht, dann braucht man eine ganz besondere innere Festigkeit, die einen schützt. Aber sie muss von innen heraus kommen. Und man darf niemandem böse sein, der dem Sirenengeheul "Da kann man doch heutzutage so viel machen!" erliegt.
W.W.
Das ist richtig, das mit der inneren Festigkeit. Man muss den Glauben und das Urvertrauen haben, dass es der Körper alleine schafft, den Schub zu bewältigen. Diesen Glauben und das Urvertrauen konnte ich aufbauen, da ich es ausprobiert habe. Und ich merkte, es funktioniert. Bei mir zumindest bei leichten und mittelschweren Schüben. So müsste das bei schweren Schüben - theoretisch - auch klappen.
Und was die Freunde, Verwandte und Bekannte betrifft: Da lasse ich mir nichts erzählen
bzw. kaum was (es gibt Ausnahmen besonders kluger und einfühlsamer Menschen in meiner Umgebung).
ICH habe die Erkrankung seit vielen vielen Jahren und ICH
bin die Expertin auf diesem Gebiet.