Zufriedenheit und Immunsystem Ergänzung (Allgemeines)

Nalini, (vor 3501 Tagen) @ Boggy

Alles, was ich predige, läuft doch darauf hinaus, dass man (wenn man nicht allzu sehr 'verstrickt' ist) mit seiner MS besser umgehen kann, und dass diese vernünftigere Umgangsweise den Verlauf der MS günstiger beeinflusst als Betainterferone.


Das sind alles leere Worte, solange Sie nicht darlegen können, was konkret Sie denn damit meinen. Welche konkreten Ratschläge Sie zur Lebensführung geben.

Das tun Sie nicht, nie. Sie bleiben nebulös.
Das ist das Hauptproblem.

Und wiederum enthält Ihre Aussage die Unterstellung, wer einen schlechten Verlauf hat, hat was "falsch" gemacht. Wieso können Sie das nicht sehen?

Gruß
Boggy

Schon seit ich die Diskussion um psychologische Einflußfaktoren bei Erkrankung hier im Forum verfolge, kann ich die strikte Ablehnung von einigen Forumsteilnehmern nicht nachvollziehen. In der Alternativmedizin ist das doch nun wirklich ein Uralt-Gedanke, nämlich die Annahme, dass seelische Einflüsse und damit Einflüsse der Lebensweise bei Entstehung und Verlauf einer Erkrankung eine Rolle spielen können. Hinzufügen und betonen sollte man hier, KÖNNEN, NICHT MÜSSEN.

Zum Beispiel schreibt Christine Wagener-Thiele schon vor fast 15 Jahren in ihrem Buch zu "Natürlichen MS-Therapien" über "wohltuende Lebensweisen", die auch psychologisches betreffen. Dabei beruft sie sich unter anderem auf bekannte Krebsärzte wie Dr. Carl Simonton.

Ein anderes Beispiel: Der studierte Arzt und Naturheilmediziner Dr. Jürgen Freiherr von Rosen (den ich sehr schätze) hat ein Kapitel in seinem Buch "Stufenplan für die Behandlung chronischer Erkrankungen" der Psychotherapie gewidmet. Darin heißt es "Viele Erkrankungen in der täglichen Praxis sind 'psychosomatisch'. D.h., die Psyche spielt bei Ursache und Verlauf der Krankheit eine große Rolle."

"Sogar" in der Schulmedizin finden diese Erkenntnisse mittlerweile Berücksichtigung. Dies wird zum Beispiel sichtbar, indem es in fast jeder Reha-Einrichtung psychologische Angebote gibt.

So wäre für mich eine Aufgabe eines MS-Forums, gar nicht zu diskutieren, OB psychologische Faktoren unter Umständen eine Rolle spielen. Das ist für mich ohnehin klar. Sondern zu diskutieren, WIE sie (gegebenenfalls) eine Rolle spielen. Dabei könnte allerdings zum Problem werden, dass es dann um sehr persönliche und private Themen gehen wird, die in einem öffentlichen Internet-Forum nicht ohne Vorbehalte diskutiert werden können.

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