Eine wahre Geschichte?! (Straßencafé)

W.W. @, Mittwoch, 11.05.2022, 09:41 (vor 7 Tagen) @ agno

Lieber Agno,

gestern Abend sah ich auf ARTE eine Dokumentation über das moderne China. Die Chinesen scheinen so nett zu sein, so dass man versucht ist, man könnte leicht mit ihnen einen Win-win-Deal aushandeln. Warum denn nicht?! Meine Frau ist Asiatin und traut den Chinesen nicht!

Wir sprachen kürzlich von dem Unterschied zwischen Parasit und Symbiont. Ich bin mir unsicher geworden. Dazu ist mir eine Geschichte eingefallen (du liebst ja Geschichten:-) ): Eine junge Frau wandert in ein fremdes Land aus und dort trifft sie einen Mann, der in etwa etwas von ihrem Vater hat und gleichzeitig von ihrem jüngeren Bruder, und sie heiratet ihn.

Dann kommt sie eines Tages zufällig an einem riesigen verwahrlosten Garten vorbei, der hinter einer hohen Hecke versteckt ist. Das Tor ist nur angelehnt und - neugierig geworden - tritt sie sie ein. In der Mitte des Gartens liegt ein umgestürzter Baum. Sie sucht einen Sitzplatz auf ihm und sieht sich um. Und plötzlich hat sie das Gefühl, im Garten ihres Elternhauses zu sein!

Sie bringt ihren Mann dazu, dass Grundstück zu kaufen und dort ein Haus zu bauen. Viel später diskutiert sie mit ihm über Japaner, Chinesen und Koreaner und sagt ihm, er solle froh sein, eine (Süd-)Koreanerin geheiratet zu haben, alle andere Asiaten würden ihn ja nur über den Tisch ziehen.

Was sagt uns diese Geschichte? Sie könnte bedeuten, dass die Frau wie ein Symbiont (oder Parasit?) einen Mann befallen hat und ihn im Laufe ihres Lebens willfährig gemacht hat... Das ist die einfache Interpretation, aber jetzt kommt der Clou!!! Wäre man nicht verrückt, in dieser Geschichte nach der wahren Geschichte zu suchen? Ist die Wahrheit der Geschichte nicht verlorengegangen - wenn sie überhaupt existiert hat?!

Wolfgang


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