Literatur und Wissenschaft, abschließend (Allgemeines)

Boggy, (vor 3460 Tagen) @ Karo

Ich wäre sehr froh, wenn ich noch Saltos machen könnte! :-D
Und ins 19.Jh. - ja, warum nicht.

Ansonsten: viel Lärm um Nichts.
Den aber vorgetragen in einer Sprache, die den Anschein erwecken will, alles sei genauso, wie behauptet, und Widerspruch sei nicht möglich.

Ach jeh ...

Nicht mit mir, und nicht bei mir ...

Man beachte bitte:
Das Spielen mit verschiedenen Bedeutungen und Bedeutungsschattierungen von Wörtern, und ihrem assoziativen Bedeutungsumfeld, und ihr bewußter Einsatz, ist Sache der Literatur und der Poesie;
aber nicht Sache der Wissenschaft.

Die Sprache in der Wissenschaft hat eine andere Funktion als in der Literatur.

Aber der wichtigste Punkt ist dieser, und der bleibt auch so:
In jeder vernünftigen Diskussion muß man eine klare, abgrenzbare Position einnehmen, man muß notfalls deutlich sagen, was man mit diesem oder jenem Wort meint, das man benutzt,
oder man setzt sich dem Verdacht aus, verschleiern zu wollen, oder man hält sich Hintertürchen damit offen, um nicht für die eigene Postion verantwortlich gemacht werden zu können ("das hab ich ja gar nicht gesagt/ gemeint").
(Und, übrigens, mit einem "Anhängen an einer idealen Sprache" hat das überhaupt nichts zu tun.)

Ich glaube, ich habe mich ausreichend verständlich gemacht.
:-)

Boggy

P.S. Um "Grauzonen" besser kennenzulernen, empfehle ich einen Spaziergang in der Abenddämmerung. ;-)

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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