Radiosendung zur MS (Allgemeines)

W.W., (vor 3356 Tagen) @ Kabar

Jutta, Du bist eine unverzichtbare und wunderbare Kämpferin unseres Standes!

Ja, das finde ich auch! Und vielleicht ist ihre ruhige und sachliche Art, die Dinge den gelahrten Doktoren darzulegen, genau der richtige Weg! Vielleicht! Allein mir fehlt der Glaube.

Wie Bluna glaube ich: Diese Herren haben wieder nichts begriffen, tun Jutta als militante BT-Gegnerin ab und ignorieren sie. Und sie sind überzeugt, dass sie Recht haben und nur dumme oder verwirrte Kläffer den Weg, der offensichtlich zur Besserung der MS führt ('Tatsachen', die große Studien erwiesen haben), in Frage stellen können.

Aber ich werde auch in der Neuauflage meines Buches darauf setzen, dass man sich so adelig wie der Adel, so aristokratisch wie die Aristokraten (ich schrieb zunächst 'so akrobatisch wie die Akrobaten'!), so priviligiert wie die Priviligierten ausdrücken muss, um Gehör zu finden.

Aber in mir kocht es! Und doch bin ich froh, dass ich hier im Forum schreiben darf, was ich denke, und zu Recht korrigiert werde, wenn ich meinen Anstand verliere.:-)

Ich sage also noch einmal klipp und klar, Herr Hohlfeld und Herr König sind keine Betrüger, weil ich es zumindest für Herrn Köhler nicht belegen kann, dass er Geld von der Pharmaindustrie genommen hat), und sie sind auch nicht bestochen, weil ich nicht genau weiß, wie man den Begriff 'Bestechlichkeit' juristisch korrekt benutzt(Können nur Beamte bestochen werden?!!), dass die Meinung von MS-Experten, dass ein MS-Medikament empfehlenswert ist, evidenzbasiert ist, und dass es gut ist, sich an der Meinung der besten Wissenschaftler und Ärzte zu orientieren, wenn man Rat sucht, auch wenn die Gefahr besteht, dass gerade dann, wenn sie so gut sind, besonders anfällig für finanzielle Zuwendungen sind - wie gute Fußballspieler nahelegen.

Aber sollte die DMSG von 'Meinungsmachern' vertreten werden, auch wenn sie fachlich noch so gut sind? Oder steht an allererster Stelle die Forderung: Jemand, der einem Ärzteverein oder einer Selbsthilfeorganisation vorsteht, darf keine finanziellen Zuwendungen von interessierter Seite bekommen!!!

Wenn wir das erreichen würden, wäre viel erreicht! Und Jutta kann es besser, und ich bin wegen meines unausgeglichenen Temperaments dazu nicht geeignet. Ich hätte mich damals der Empfehlung der Richter in Hamburg nicht beugen dürfen! Ich habe eine große Chance vertan, die Abhängigkeit von Ärztegremien und Leitlinien öffentlich zu machen, weil ich Angst vor den Prozesskosten hatte.

Ich bin wie jemand, der klein beigibt, wenn man ihm die Instrumente zeigt.:-(

W.W.

PS: Ich habe gerade gelesen, was Leonie im Sally Café geschrieben hat, und bin gerührt: http://www.sallys-ms-cafe.de/forum/forum_entry.php?id=165224

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