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Schuld und MS ? (Allgemeines)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3356 Tagen) @ W.W.

Das halte ich (bei allem Respekt) für gequirlten Unsinn ! :confused:

Zitat W.W.:
> Ich glaube, der ärztliche Vorstand der DMSG hat durch seine Leitlinien[/msg]zur Therapie der Multiplen Sklerose eine unermessliche Schuld auf sich geladen.
.
.

Sie sollten Ihren persönlichen Schuldbegriff mal (ggfs. mit einem Psychotherapeuten) prüfen!

Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille:
Die genannten Herren und ihre Zunft können sich ja auf ein paar Studien berufen, wonach bei 30 % (statistisch also gleichviel wie Placebo) vorteilhafte Wirkungen aufgetreten sind. (Wer diese Studien mit welchem Studienziel und zu welchem Lohn in Auftrag gegeben hat, ist erstmal sekundär)

Die Herren kennen ihre Seite und sind davon überzeugt, dass bei einigen Probanden die Mittel (wenn auch in bescheidenem Umfang und mit beschriebenen Nebenwirkungen {Anm.d.R.}) wirken.

Daher sind sie in der Lage und rein moralisch wohl auch berechtigt (auch wenn sie für diese Studien möglicherweise Drittmittel von der medizynischen Industrie eingeworben haben), das als ihre Wahrheit darzustellen. Daraus entsteht per se keine Schuld, geschweige denn "schwere Schuld"

Ich sehe meine Aufgabe als Forist nicht in Schuldzuweisungen, das führt zu nix, höchstens zum Abbruch des (noch nicht mal aufgenommenen) Gesprächs.

Idealerweise tauschen wir unsre Erfahrungen, machen in einer positiven Atmosphäre einen Blick auf Alternativen frei, auf anderen Umgang mit der Krankheit.

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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