Schuld und MS ? (Allgemeines)
Das halte ich (bei allem Respekt) für gequirlten Unsinn !
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Zitat W.W.:
Ich glaube, der ärztliche Vorstand der DMSG hat durch seine Leitlinien[/msg]zur Therapie der Multiplen Sklerose eine unermessliche Schuld auf sich geladen.
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Das ist alles richtig, und ich muss mich korrigieren:
Ich glaube, der ärztliche Beirat der DMSG hat durch seine Leitlinien[/msg]zur Therapie der Multiplen Sklerose vor Betroffenen und Krankenkassen eine Sicherheit vorgetäuscht, die anfänglich möglicherweise durch Studien begründet war, dann aber immer fragwürdiger wurde.
Eine hinreichende Auseinandersetzung mit der Kritik erfolgte nicht: UKE, NICE und BMJ, Barnett und Prineas, Pittock) und die Leitlinien, die für eine frühzeitige Therapie auch bei anscheinend günstigem anfänglichen Verlauf plädierten, wurden nicht korrigiert. So wurde von dem Ärztlichen Beirat eine letztlich fragwürdige Therapie empfohlen, die mehr als 1000 € pro Monat kostet und erhebliche Nebenwirkungen verursacht.
Der Mangel an Urteilskraft (Selbstkritik) hinsichtlich einer sehr teuren Therapie wurde möglicherweise durch finanzielle Zuwendungen an Ärzte des Ärztlichen Beirats beeinflusst.
Das Versagen könnte sowohl moralischer als auch intellektueller Art sein, und ist möglicherweise durch eine verbesserte Verpflichtungserklärung der Ärzte gegenüber der DMSG zu beheben.
W.W.
PS: Je länger der Text wird, desto weniger gefällt er mir.
Aber ich glaube, wir müssen das so diskutieren!