Nachtrag zum "zwingen" (Straßencafé)

W.W. @, Samstag, 04.09.2021, 08:01 (vor 23 Tagen) @ fRAUb

Ich danke Ihnen für Ihr mütterliches Verständnis. Natürlich war es für meine Frau und mich gewöhnungsbedürftig, dass meine Tochter so 'christlich' geworden ist, obwohl wir beide nicht besonders religiös sind, und meine Tochter nicht einmal getauft wurde.

Aber ich glaube, dass uns unsere Tochter tatsächlich auf ihrem Weg mitgenommen hat und wir ziemlich 'christlich' geworden sind, ohne uns als 'echte' Christen bezeichnen zu dürfen; weil in mir die Überzeugung wächst, dass es Gott gibt, egal, wie er aussieht, weil sonst alles sinnlos wäre.

Man könnte sagen, das sind die typischen Gedanken eines alten Menschen, die keine besondere Bedeutung haben, aber ich fühle mich - je älter ich werde - wohler bei dem Glauben an einen Gott, mit dem ich von Kindheit an vertraut bin. Darum neige ich nicht zum Buddhismus.

Sicher kommt das auch in einigen meiner eher weltanschaulichen Beiträgen hier im Forum (hoffentlich ganz leise) zum Ausdruck, dass ich unsere Erde für ein Geschenk und erhaltenswürdig halte, und dass ich mir ein Urteil über Gott nicht zutraue (da bin ich nahe bei Agno und wohl doch ganz anders). Ich halte Gott für das wichtigste Thema!

Übrigens glaube ich, meine Tochter richtig verstanden zu haben, dass eine 'Diakonin' keine 'Diakonisse' ist, also nicht klosterähnlich leben muss. Aber eins stimmt bestimmt: das Gefühl, sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen, in deren Lebensweise man sich geborgen fühlt.

W.W.


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