Welches Konzept ist die bessere Alternative? (Allgemeines)
Wir Menschen neigen bereits in frühester Kindheit dazu, uns selbst großen Einfluss zuzuschreiben.
Ist die Mutter nicht da, dann muss das an mir selbst liegen, glaubt der Säugling (so die Theorie)
Was erstmal ganz normal ist, darf sich im Lauf des Lebens durchaus modifizieren und entwickeln. (Die Hoffnung...)
Es gibt Momente, da habe ich Einfluss. Und es gibt Situationen, da ist die Idee der eigenen Allmacht eher kontraproduktiv und schwer nebenwirkungsreich.
Sich selbst für die eigene MS verantwortlich zu machen, daran zu glauben, hier größeren Einfluss auf den Verlauf zu haben oder Vorhersagen treffen zu müssen, halte ich für ziemlich unklug.
Wird die MS schlimmer - dann bin ich ja quasi selbst daran schuld??!
Ich arbeite mich permanent daran ab, statt meine Energien für anderes frei zu haben.

Und wenn es nun "wissenschaftlich" heißt: "einfach Pech gehabt. Ihr Geschwulst ist Schicksal, das einen selbst im Paradies ereilen kann.", dann bleibt für mich weiter die Frage, was sind die Vorteile und die Nachteile der Idee, ich hätte größeren Einfluss auf meinen Verlauf?
Wer gewinnt an dieser Geschichte, wer verliert?
Alles schon so oft durchgekaut..., besungen,
P.S.
Wirklich zu beantworten ist die Frage nicht analog "Gibt es Gott?". Es wird kaum an Menschen mangeln, die felsenfest davon überzeugt sind, zu wissen, was "Sache" ist.
Ich weiß es nicht, vielleicht deshalb ja diese meine Reaktion hier?!