von der Lebenszeit... @ Marc (Allgemeines)
Komisch!
Ich meinte, eben hier einen Beitrag von Boggy gelesen zu haben?!
W.W. > > Und das Schöne an dem Gedankengang ist: Wenn man den Zusammenhang sieht, kann man aufhören zu rauchen (egal welche Neurose es einem nahelegt), und man kann zum Normalgewicht zurückkehren.
Boggy: > Nein. Sie unterschätzen völlig die Komplexität psychischer Vorgänge und Dynamiken, und der sich einstellenden Schwierigkeiten und Hindernisse, wenn man sein Verhalten ändern will.
Lieber Boggy,
ich halte das für einen ganz wichtigen Punkt, darum unterschätze ich ihn vermutlich nicht.
Man kann nicht einfach abnehmen! Das ist mir schon klar. Wesentlich leichter scheint es mir zu sein, das Rauchen aufzugeben. Warum ist das eine so schwierig, fast unmöglich, und das andere relativ einfach?
Ich weiß es nicht, aber ich vermute, es muss eine Stufenleiter geben, so wie man relativ einfach vom Dreier springen kann, aber einem der Zehner unmöglich ist.
Und dennoch: Wenn ich mehrere Hirnblutungen erlitten habe, höre ich auf, zu arbeiten, trinke keinen Alkohol mehr und fange an, jeden Morgen zu joggen. Ich halte das für eine Sache der Disziplin.
Beim Gewichtabnehmen scheint es mit schwieriger zu sein. Warum eigentlich? Sitzt die Neurose tiefer? Ich glaube ja! Obwohl, auch das Rauchen aufzugeben, ist nicht einfach!
Aber wie dem auch sei? Neigen MS-Betroffene dazu, ihre MS-Symptome als rein zufällig abzutun? Und sind sie weniger diszipliniert? Ich nehme Ihnen die Fragen vorweg, weil sie so sicher wie das Amen in der Kirche kommen.
Beides stimmt möglicherweise und erschwert eine 'natürliche' Behandlung. Was in aller Welt soll das sein? Eine Behandlung, die allein auf die Umstellung der Lebensgewohnheiten abhebt und auf Medikamente verzichtet.
Gibt es einen Teufel, der uns ins Ohr flüstert: 'Deine MS und alle Schübe sind reiner Zufall. Ein Schuft, wer etwas anderes behauptet! Und glaub bloß nicht, es würde dir besser gehen, wenn du dein Leben änderst!'
W.W.