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von der Lebenszeit... @ Marc (Allgemeines)

agno, (vor 3200 Tagen) @ Marc

"zufällig" ist imho das was passiert, wenn ein durchschnittlicher Mensch durchschnittlich lebt.
Je höher die radioaktive und auch sonstige krebsrelevante Belastung, desto höher die Wahrscheinlichkeit "zufällig" an Krebs zu erkranken.


Kann man diesen Gedanken auch auf "unsere" Krankheit übertragen?

Man nehme eine aktuelle Kohortenstudie

MSler haben demnach eine um 7 Jahre verkürzte Lebenserwartung gegenüber dem "Durchschnitt".
Ist die damit verbundene 3fach höhere Wahrscheinlichkeit eines vorzeitgen Ablebens "Zufall"?

Und warum leben schübförmige Verläufe deutlich länger als progrediente? Wir haben doch alle eine "MS". Oder?

Meine Vorstellung der schubförmige MS ist ein relatives Gleichgewicht von Selbstzerstörung und Reparaturbetrieb. Anscheinend werden mit der Zeit alle Trupps passiver. Dumm ist es wenn der Reparaturbetrieb seine Arbeit einstellt bevor die Selbstzerstörer, dem Altersstoffwechsel angemessen, eine ruhigere Kugel schieben... -> progedienter Verlauf.

Soweit ich die alten Verhältnisse mit dem Sterberisiko in Erinnerung habe, war die Lebenszeit durch ein relativ stressfreies & gesundes Leben etwas verlängert und durch Blasen & Nieren & Lungenkomplikationen etwas verkürzt. Das soll sich fast ausgleichen.
Ganz blöd sei das Unfallrisiko, das anscheinend die Statistik wieder nach unten biegt.
Aber das ist alles alte und vergraute Theorie, bevor die Allmachtssehnsucht nach Basistherapie und Neda rief.
Inzwischen höre ich mehr von Herz & Krebsproblemen als von MS-Komplikationen.
Das alles ist weit entfernt von jeder wissenschaftlichen Statistik, es ist nur das was sich ein MSler in vielen Jahrzehnten zusammenreimte, während er beobachtet(e).

puh, so viele Themen in einem Posting, ich muss überlegen...

gruß agno

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