von der Lebenszeit... @ Marc (Allgemeines)
Ich finde die Verallgemeinerungen in Bezug auf Diabetes oder das HIV-Risiko bei Menschen mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern äußerst fragwürdig.
Beim Diabetes Typ II (Insulinresistenz) sind gute Erfolge mit einer Ernährungsumstellung und Sport zu erzielen, bis hin zu völliger Freiheit von Medikamenten, da stimmt die Aussage.
Beim Typ I Diabetes, auch als Autoimmunerkrankung klassifiziert, sind es die Zellen der Bauchspeicheldrüse, die zerstört werden und somit zu Insulinmangel führen. Hier helfen keine Veränderungen der Lebensgewohnheiten, es muss Insulin zugeführt werden.
Übrigens gilt bei beiden Typen eine hohe Erblichkeit. Und dann gibt es noch einige weitere Diabetes-Typen.
Was der HIV-Vergleich an dieser Stelle soll, erschließt sich mir überhaupt nicht, denn nicht der häufig wechselnde Geschlechtsverkehr ist an der Virusinfektion schuld, sondern der ungeschützte GV.
Sowohl über Diabetes als auch über HIV weiß man im Gegensatz zur MS sehr gut Bescheid und hat probate Medikamente. HIV lässt sich durch richtiges Verhalten gänzlich vermeiden.
Diese Beispiel eignen m.E. sich weder zum Vergleich mit Krebs, noch MS.
LG