Problemlösungsstrategien im Wandel der Zeit (Allgemeines)
Als Kind familiär ins Kleinunternehmertum involviert, wurde ich immer nach der optimalen Lösung gefragt.
Jung, klug und unerfahren, hatte ich die Tendenz tief in jedigliche Materie zu blicken. Damals dachte ich, verflixt wenn ich klüger wäre, dann könnte ich das Problem lösen.
Auch als ich älter wurde, hing ich dieser Theorie nach. Entweder war ich nicht klug genug oder nicht fleißig genung (dachte ich). So gab ich den Problemen mehr Energie und Zeit...
Irgendwann bemerkte ich, sogar wenn ich der Beste im Team bin, so einfach nur mit denken und Fleiß, lassen sich Probleme nicht lösen. Dann hing ich der Erfahrungstheorie an... Irgendwie war das aber auch nicht der Stein der Weisen.
So nebenher setzte die MS zum universellen Würgegriff an und drückte zu.
Vom Macher zum Beobachter, ein schmerzhafter Weg. Irgendwie lösten sich nun viele Probleme. (es entstanden andere
)
Nur, die Auflösungen waren irgendwie alle anders(wo) als ich zuvor dachte.
Es geht um Interpretationshoheit, um den Nutzen der Lösungen (für wen?), um Unmöglichkeiten und Scheinlösungen... Irgendwie seltsam...
hmm, und jetzt so?
oder stefan: "Und wenn ich dann meinen Fahrstil auf der Autobahn oder im Sexualleben verändere, dann wird der Totalschaden geheilt und oder der HIV-Test ist dann wieder o.b.?"
oder doch Boggy?
...
Ja, ich weiß dass Sie es gut meinen, aber ich halte ihren Ansatz für rufend aber nicht praktizierbar.
(wenn alle so denken und handeln würde wie ich es tue, dann gäbe es weniger Probleme auf der Welt)
mfG agno